M.A. European Studies - Osteuropa Global

Inhalte und Aufbau

Der 2-jährige Masterstudiengang „European Studies mit Schwerpunkt Osteuropa Global“ bietet die Möglichkeit, sich gleichermaßen mit kulturellen Traditionslinien und gegenwärtigen Innovationsprozessen in Europa auseinanderzusetzen. Ein besonderer Fokus dieses Masters liegt auf den Ländern Osteuropas. Transformations- und Identitätsbildungsprozesse werden thematisiert und u. a. in komparatistischer Perspektive interpretiert. Die Studierenden werden befähigt, zukünftige kulturelle und sozialpolitische Tendenzen zu erkennen und im gesamteuropäischen Kontext zu verorten.

Das interdisziplinäre Studium beinhaltet neben wirtschafts-, sozial- und rechtswissenschaftlichen auch kulturhistorische und literaturwissenschaftliche Module. Der Blick wird auf einschlägige Forschungsansätze und Methoden gerichtet, mit denen der Gegenstand, beispielsweise kulturelle oder soziale Phänomene Osteuropas, näher beleuchtet wird. Dabei arbeitet das Global and European Studies Institute eng mit dem Institut für Slavistik, der Juristenfakultät und der Theologischen Fakultät, dem Historischen Seminar und dem Sonderforschungsbereich 1199 “Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen” der Universität Leipzig zusammen. Die Perspektive wird zudem erweitert durch die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie dem Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), dem Simon-Dubnow Instituts und dem Leibniz WissenschaftsCampus Eastern Europe Global Area (EEGA), sowie mit der Graduate School Global and Area Studies.

Die Seminare und Vorlesungen werden teilweise auf Englisch angeboten. Im dritten Semester wird den Studierenden außerdem ein Auslandsstudium an einer der Partneruniversitäten des GESI (u.a. Wroclaw, Budapest, Zagreb, Vilnius) oder generell an einer Partneruniversität der Universität Leipzig (u.a. St. Petersburg, Minsk, Kiew, Sofia) empfohlen.

 

 

Foto: Dr. Nadine Menzel